Trockenblumen brillieren in beidem: als floraler Interior-Allrounder und zuverlässiger Seelenwärmer. Das Feuerrot getrockneter Dahlien, die Leichtigkeit der Papierblumen und Sonnenflügel, die Verspieltheit des Meerlavendels oder das satte Blau des Rittersporns überwintern zuverlässig schlechte Laune und sind gesunde Nahrung für den Geist. Damit das gelingt, braucht es relativ wenig: Den richtigen Schnittzeitpunkt, der bei jeder Blume unterschiedlich ist, sowie ein paar grundlegende Trocknungsregeln. Auf diese Weise wird nicht nur die Farbenpracht, sondern mitunter sogar der Duft des Sommers bewahrt.
Schlage der Vergänglichkeit und Saisonalität von Frischblumen ein Schnippchen. Überbrücke mit farbenfrohen Türkränzen, individuellen Vasenfüllungen oder selbst gebastelten Tischkärtchen aus Trockenblumen die Zeit bis zum ersten Frühlingsgrün. Oder genieße ihre Pracht ganzjährig als natürlicher Stimmungsaufheller.
Meine Trockenblumen wachsen am Patrizihof und werden von mir von Hand geerntet und schonend an der Luft getrocknet. Die Blüten bleiben ungebleicht und werden ohne den Einsatz von Pestiziden angebaut.
Julia Müller-Maenher und Christoph Meissner haben ein stimmungsvolles Kurzvideo gedreht – ein Blick auf meine Sommerarbeit: Blumen ernten, trocknen, lagern.
Eine Auswahl meiner Trockenblumen gibt es das ganze Jahr über im WiederWertVoll in Friedberg.
